Fortbildung, Beratung und Projekte für Sachsen
202602001
Was kann und soll - Distanz schaffen zu Neonazismus als aktuelle Herausforderung der Jugendarbeit
26.03.2026 10:00 Uhr
26.03.2026 16:00 Uhr
Villa BreitingTheodor-Heuss-Str. 3004328 Leipzig
Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und angrenzende Arbeitsfelder sowie Fachpublikum
Neonazistische und völkisch-nationalistische Haltungen sind unter jungen Menschen zunehmend sichtbar – in jugendkulturellen Ausdrucksformen, digitalen Räumen und sozialen Interaktionen. Auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit erleben entsprechende Tendenzen in ihrem Umfeld. Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, sich mit demokratischer Haltung und pädagogischer Klarheit zu positionieren.Der Fachtag widmet sich der Frage, wie Jugendarbeit auf autoritäre und völkische Ideologien reagieren kann und welche pädagogischen Handlungsspielräume bestehen. Ein wissenschaftlicher Beitrag beleuchtet Motive und Dynamiken, die junge Menschen in neonazistische Lebenswelten führen. Aufbauend darauf werden pädagogische Zugänge vorgestellt, die Prozesse der Distanzierung unterstützen und aufzeigen, wie Fachkräfte Jugendliche im Übergang aus solchen Kontexten begleiten können.Ziel der Veranstaltung ist es, Wissen zu vertiefen, Reflexion anzuregen und praxisnahe Handlungsansätze zu vermitteln. Sie bietet Raum für Austausch, fachliche Verständigung und Entwicklung von Perspektiven, um demokratische Prozesse mit jungen Menschen zu stärken.Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, angrenzender Arbeitsfelder sowie an Interessierte, die sich mit fundierten und praxisorientierten Ansätzen zur Distanzierungsarbeit im Kontext Neonazismus auseinandersetzen möchten.
Prof.*in Dr.*in Johanna Sigl & Prof. Dr. Albert Scherr
10,00 € für Mitglieder/ 20,00€ für Nichtmitglieder (inklusive Verpflegung)
Vorträge, Austausch, Diskussion & Workshop
Team pro:disTelefon: 0371 533 6436 E-Mail: prodis@agjf-sachsen.de